Gerade in schwierigen Zeiten wie auch während der Corona-Pandemie bewährt sich unsere Zusammenarbeit und hat sich weiter vertieft. Deshalb freue ich mich sehr, den neuen Botschafter des Großherzogtums, Jean Graff, heute beim Antrittsbesuch kennen zu lernen und mit ihm Projekte der näheren Zukunft besprechen zu können.“ Das hat der Chef der Staatskanzlei, Fabian Kirsch, heute in Berlin betont.
„Weil mehr als 4.000 Luxemburgerinnen und Luxemburger in Rheinland-Pfalz wohnen und mehr als 30.000 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer täglich nach Luxemburg zur Arbeit pendeln, ist es eines unserer wichtigsten gemeinsamen Anliegen, dass auch in schwierigen Phasen der Pandemie der kleine Grenzverkehr möglich bleibt“, erläuterte Fabian Kirsch. In regelmäßigen Telefonschalten und kontinuierlichem bilateralen Kontakt würden die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie abgestimmt. Für die nächsten Jahre seien vor allem Projekte der gemeinsamen Raumentwicklung entlang der Grenze in Planung. Fabian Kirsch: „Seit längerem arbeiten wir gemeinsam in einem mehrstufigen Prozess an einem Raumentwicklungskonzept der Großregion. Auch auf der Basis des Entwicklungskonzeptes Oberes Moseltal und beim luxemburgischen Vorhaben einer dekabonisierten und resilienten Zukunftsplanung wirken wir zusammen. Eine beachtliche Liste an Projektideen wurde entwickelt, mit der wir auch unter Förderung durch die EU und die Großregion ein bürgernäheres Europa verwirklichen wollen.“